
„Logik & Computational Thinking: Denken wie die Profis von morgen“
Die Polytechnische Schule hat eine besondere Aufgabe: Sie bildet eine Brücke zwischen Schule und Arbeitswelt. Lernende sollen in kurzer Zeit Arbeitsweisen entwickeln, die in Lehrwerkstätte, Betrieb und Alltag erwartet werden.
Warum Logikaufgaben so wertvoll sind
Dazu gehören verlässliches Arbeiten, das präzise Lesen und Verstehen von Aufgabenstellungen, das Planen sinnvoller Handlungsschritte, das Prüfen von Ergebnissen, das Finden und Korrigieren von Fehlern sowie kooperatives Arbeiten und verständliches Kommunizieren.
Knobelaufgaben und logische Spiele sind in diesem Kontext didaktisch besonders geeignet, weil sie nicht nur Ergebnisse abfragen, sondern arbeitsweltnahe Denk- und Prozesskompetenzen trainieren. Sie schaffen eine simulationsartige Lernsituation: Anforderungen sind klar, Regeln müssen eingehalten werden, Ergebnisse sind überprüfbar – und Fehler werden nicht als Scheitern, sondern als Hinweis auf einen notwendigen Strategiewechsel verstanden.
Computational Thinking – „unplugged“
Viele Rätsel trainieren genau jene Denkprozesse, die im Sinne von Computational Thinking beschrieben werden: Probleme werden in Teilprobleme zerlegt, Muster werden erkannt, wesentliche Informationen werden abstrahiert, Strategien und Schrittfolgen werden formuliert und Lösungen werden getestet sowie verbessert (Debugging).
Entscheidend ist: Diese Denkweise ist nicht an digitale Geräte gebunden. In diesem Projekt wurde CT daher bewusst „unplugged“ umgesetzt – Papier, Stift, einfache Bastelmaterialien und regelbasierte Spiele genügen, um algorithmisches Denken sichtbar zu machen.
Was wir durch Logik-Projekte trainieren
- Präzision: Aufgaben genau lesen und verstehen.
- Planung: Sinnvolle Handlungsschritte festlegen.
- Qualitätskontrolle: Ergebnisse selbstständig prüfen und Fehler (Debugging) korrigieren.